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Slimani verteidigt sich: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe alles gegeben"

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Slimani CAN 2013Der algerische Nationalstürmer Slimani sagte in einem Interview mit der algerischen Sportzeitung El Haddaf, "Ich verstehe die Reaktion der Menschen in Algerien und überall, das habe ich auch erlebt, als Jugendlicher" und verteidigte seine Leistung: "Ich habe mir nichts vorzuwerfen, ich habe alles gegeben."

Niedergeschlagen, nach den beiden bitteren Niederlagen gegen Tunesien und Elfenbeinküste und dem unerwarteten frühen Ausscheiden der algerischen Wüstenfüchse in der ersten Runde der CAN-2013-Spiele, führt der algerische Nationalstürmer Islam Slimani dieses Debakel auf die mangelnden Erfahrung seiner Teamkollegen, um diese vernichtende Blamage zu rechtfertigen.

Im Folgenden das komplette Interview:

El Haddaf: Eine Niederlage, die schwer zu verdauen ist und eine bittere Eliminierung und die Zerstörung aller Träume dieses Afrika-Cups, was ist Ihr Kommentar dazu?
Slimani: Es ist schwierig, zu akzeptieren. Dies ist wirklich eine unerwartete Wendung unseres Schicksals. Wir wollten alles perfekt machen und sind jetzt mehr als sehr enttäuscht.

El Haddaf: Was hat nicht geklappt, in Bezug auf Sie?
Slimani: In meinem Fall ist es klar, ich habe noch nicht die Erfahrung solcher großen Turniere. Man glaubt, dass man in einer Top-Form zu sein, aber es ist oft nicht der Fall. Dies gilt auch für den Rest meiner Teamkollegen, die zum ersten Mal am Afrika-Cup der Nationen teilgenommen haben.

El Haddaf: Sie haben Ihre Ziele verpasst, kein einziges Tor, empfinden Sie Reue?
Slimani: Natürlich, nach einem Spiel wie diesem (Algerien-Togo), bei dem wir das alles beherrscht haben. Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Später werden wir bei der Analyse des Spiels sicherlich viele Handlungen und Aktionen bereuen. Es wurden zahlreiche Torchancen geschaffen, aber wir haben sie nicht ausgenutzt und nicht realisiert, obwohl wir nicht schlecht waren.

El Haddaf: Genau, es war nicht alles schlecht. Das lässt uns denken, dass Sie über den nächsten Zeitplan denken ...?
Slimani:
Sicher, Inch'Allah! (Gott sei Dank!), dieses Scheitern wird eine Lektion für unseren Auftakt für WM-Qualifikation sein, die bald beginnen wird. Dieser Schlag wird uns gut tun, es ist eine wichtige Erfahrung für unser junges Team. Die junge Gruppe wird an diese Art der Schwierigkeiten wachsen müssen. Wir werden daraus lernen, um diese Fehler nicht wiederholen zu müssen.

El Haddaf: Die Öffentlichkeit ist sehr enttäuscht mit diesem frühen Ausscheiden...?
Slimani: Das ist legitim, vor allem unsere Fans, die hierher kamen und diejenigen, die uns in Algerien und überall auf der Welt verfolgen, sind sehr enttäuscht. Ich kann auch ihre Reaktion am Ende des Spiels voll verstehen. Ich, persönlich bin sehr niedergeschlagen. Wir versprechen, in Zukunft noch mehr und alles zu geben, um Freude unseren Fans zu bereiten. Wir sind wirklich sehr traurig und es tut uns wirklich sehr Leid für unsere lieben Landsleute, das haben sie nicht verdient.

El Haddaf: Einige denken, dass es nicht nur an Glück, dass es ihnen gefehlt hat, haben Sie eine andere Erklärung für dieses Debakel?
Slimani: Ehrlich gesagt, abgesehen von der Unerfahrenheit unserer Gruppe und dem fehlenden Erfolg, ich kann Ihnen keine andere Erklärung geben. Was wollen Sie von mir hören? Ihnen zu sagen, dass wir gut gespielt haben, unseren Gegner dominiert haben und, wenn wir uns etwas vorwerfen lassen, dann ist es die Effizienz, die uns gefehlt hat, das ist alles!

El Haddaf: Glauben Sie nicht, dass Sie persönlich nicht wirklich bereit für dieses CAN waren?
Slimani: Hören Sie, ich suche nie nach Ausreden nach einem Spiel gesucht. Wenn der Trainer beschlossen hat, mich spielen zu lassen, dann können Sie sicher sein, dass er überzeugt war, dass ich bereit war. Ich habe nicht die erwartete Rendite gebracht, vielleicht, aber ich würde nie sagen, dass ich nicht physisch bereit war, im Gegenteil.

El Haddaf: Sie schienen im Spiel isoliert zu sein, ärgern Sie sich darüber, nicht wahr?
Slimani: Nein, überhaupt nicht. Wissen Sie, wenn Sie man als Stürmer an der Spitze des Angriffs ist, versucht man immer den Ball von seinen Kollegen zu bekommen. Ich habe versucht, auf mich aufmerksam zu machen, damit meine Teamkollegen mich finden können, das ist alles. Es gab keine Unstimmigkeit meinerseits.

El Haddaf: Bald beginnen die nächsten entscheidenden Qualifikationsspiele der WM-2014, sind Sie in der Lage, diese schwierige Niederlage zu überwinden?
Slimani: Natürlich ja. Ich will nicht leugnen, dass es das primäre Ziel für unsere Gruppe ist. Der Präsident, der Trainer und wir, die Spieler werden alles tun, um uns zu erlösen und unseren Landsleuten die Qualifikation zur WM-2014 in Brasilien zu schenken. Das ist und bleibt unsere oberste Priorität.

El Haddaf: Islam, vielen Dank für das Interview. Was können Sie den algerischen Fans sagen, die nach diesem frühen Ausscheiden von El Khadra total am Boden sind?
Slimani: Ich möchte sagen, (fast weinend), dass wir alle wie
unsere Fans sind, enttäuscht und niedergeschlagen. Wir wollten unser Land in einem Meer von Freude stürzen, aber Fußball ist manchmal grausam. Das müssen wir akzeptieren und werden aus diesem Misserfolg für einen Neuanfang lernen. Die Reaktionen unserer Fans, verstehen wir alle, weil ich auch der erste Fan dieser Mannschaft bin, so positiv müssen wir bleiben. (Quelle www.lebuteur.com)

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