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WM 2014 - Algerien als Angstgegner

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Hamid Berrahma photoAutor: Abdelhamid Berrahma AH-Redaktion für Kultur und Sport

Ehem. USM Algier - Spieler und Trainer der algerischen Fußballmannschaft in Berlin 

Herr Berrahma ist Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Algerischen Kulturvereins e.V. in Berlin

 

 

Die Wüstenfüchse als Angstgegner

Belgium urbsfaFAF DZEs ist endlich so weit! Die Wüstenfüchse bestreiten Heute ihr erstes WM-Gruppenspiel gegen Belgien. Vahid und seine Jungs sind gewappnet. Sie wissen alles über Belgien, über Schwächen und Stärken.

Wie können unsere Angreifer Routiniers wie Vincent Kompany (Manchester City), Daniel van Buyten (FC Bayern München) oder Thibault Courtois (Athletico Madrid) überwinden?

Aber reicht das aus? Wie können unsere Verteidiger die belgischen Angreifer wie Eden Hazard (FC Chelsea), Kevin de Bruyne (VfL Wolsburg oder Romelu Lukaku (FC Everton) aufhalten?

Belgien startet als Geheimfavorit. In der Qualifikation blieben die Roten Teufel ungeschlagen. Belgien hat einen starken Kader aus Jungen und guten Spielern zur Verfügung. Die intensive Nachwuchsarbeit der letzten Jahre konnte Stars am laufenden Band produzieren.

Belgien ist mit Sicherheit eine der heißesten Außenseiter bei dieser WM. Diese Favoritenrolle könnte aber zum Verhängnis werden, da Algerien auch als krasse Außenseiter gehandelt werde.

Es ist allerdings eine Tatsache, dass „Les Fennecs“ mit 15 Punkten die Afrika-Qualifikation souverän geschafft haben. Die Siege gegen Rumänien und Armenien gibt Ihnen die nötige Sicherheit, um weiter gewinnen zu können. Al Khadra ist eine Mannschaft, die kämpfen kann. Junge Spieler wie Ishak Belfodil (Inter Mailand), Saphir Taider (auch Inter Mailand), Nabil Bentaleb (Tottenham Hotspur) sind große Hoffnungsträger sind, die für die WM 2018 noch reifer und stärker werden können. Das ist die Zukunft!

Mit Sofiane Feghouli (FC Valencia), der als größter Gefahr für die belgische Abwehr ausgehandelt wird, gilt Algerien als Angstgegner. Spieler wie Yacine Brahimi (FC Valencia), großer Künstler am Ball, Abdelmoumen Dabou (Club Africain), enorm gefährlich, Nabil Ghilas (FC Porto), Ryad Mehrez (Leicester City), El Arbi Soudani (Dynamo Zagreb) und Hassan Yebda (Udinese Calcio) sind Argumente, die die Überraschung schaffen könnten. Die Stärke Algeriens mit einem Kader, der in der Breite sehr ausgeglichen ist, ist ihre Unbekümmertheit, Kampfgeist und viel Selbstvertrauen, obwohl keinen Spielmacher mit Führungsrolle nicht zugegen ist. Die Schwäche Belgiens wäre der Mangel an Erfahrung bei größeren Turnieren.

Aber nach Belgien haben wir noch zwei Gegner, die wir schlagen können. Aber hier gilt die erste Chance für ein Tor ausnutzen, sonst wird es extrem schwierig, wenn man viele Chancen auslässt.

Ich wünsche mir mindestens einen zweiten Platz in der Gruppe. Deutschland könnte dann einen möglichen Gegner im Achtelfinale sein (Sieger Gruppe G – Zweiter Gruppe H) werden.

Die „Schande von Gijon“ (WM 82) ist noch in den Köpfen der Fußball Liebhaber vorhanden. Nach zwei Siegen (2:1 gegen Deutschland und 3:2 gegen Chile) ist Algerien aufgrund des Torverhältnisses nicht weiter gekommen. Aber die Wüstenfüchse haben Geschichte geschrieben, denn danach fanden alle letzten Gruppenspiele zur gleichen Zeit statt, sodass niemand mehr den Vorteil eines späten Spielbeginns hat.

Ein Spiel gegen Deutschland wäre für eine sichere Motivation sehr willkommen.

Deutschland Gestern 4:0 gegen Portugal gewonnen hat: Ein Sieg Algeriens wäre unwahrscheinlich, aber im Fußball, der keine exakte Wissenschaft ist, ist alles möglich. Gegen Rumänien, den wir 3:1 geschlagen haben, hat sich Deutschland in der ersten Halbzeitsehr  schwer getan. Vieles hängt auch von der Tagesform ab.

Autor: Abdelhamid Berrahma 

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