www.algerien-heute.com

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

"Mission Elbrace": Wer ist schneller: Läufer oder Schiff?

E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

HH_Halbmarathon_MouradJens_Weber_Cap_San_DiegoDer Kapitän von "Cap San Diego", das größte seetüchtigen Museumsfrachter der Welt, Jens Weber, hat seine Mission am Sonntagmorgen bestens erfüllt. Er gewann mit seinem Schiff das spektakuläre Rennen "Mission Elbrace, Mensch gegen Maschine" klar und deutlich. Unter den Läufern gelangte der vierfache Hamburger Halbmarathon-Meister Mourad Bekakcha nach 14:56 Minuten als erster ins Ziel.

Hamburgs beste Marathonläufer haben das Rennen gegen das Museumsschiff «Cap San Diego» verloren. Die „Cap San Diego“ benötigte 13:14 Minuten: "Der Wind hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, das Rennen war besonders anspruchsvoll", sagte der 32-Jährige Algerier. Aber: "Gegen ein Schiff zu laufen ist neu, da habe ich gerne mitgemacht." http://www.mourad-bekakcha-leichtathletik.de

Bei der Mission Elbrace traten am Sonntagmorgen rund 40 Läuferinnen und Läufer am Blankeneser Elbufer gegen die parallel auf der Elbe fahrende "Cap San Diego" an, den größten seetüchtigen Museumsfrachter. Vom Fähranleger Teufelsbrück ging es knapp fünf Kilometer den Strand in Richtung Leuchtturm Blankenese entlang. Mourad Bekakcha als schnellster Läufer im Feld der schnellsten Hamburger Marathon-Läufer absolvierte die Strecke von Teufelsbrück nach Blankenese am schnellsten, in 14:56 Minuten. Am Ende mussten die gut trainierten Athleten den 10.000 Tonnen schweren und 18 bis 20 km/h schnellen Frachter jedoch ziehen lassen - die "Cap San Diego" siegte mit nur knappem Vorsprung. Die «Cap San Diego» benötigte 13:14 Minuten. «Nach zwei Kilometern war klar, dass es schwer wird, hier zu gewinnen», sagte der gebürtige Algerier Mourad Bekakcha.

«Sie ist schneller gewesen als angekündigt», stellte Bekakcha im Ziel enttäuscht fest. Kapitän Jens Weber war im Vorfeld des Rennens, das von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz gestartet worden war, von einer Schiffsgeschwindigkeit um zehn Knoten ausgegangen. Das wären rund 18,5 Kilometer pro Stunde gewesen. Trotz starken Windes aber waren es dann bis zu zwölf Knoten (22,2 Kilometer pro Stunde), mit denen der weltweit größte seetüchtige Museumsfrachter durch die Elbe pflügte. Für Bekakcha, Zweiter beim Hamburg-Marathon 2012, Vincent Krahn (TSG Bergedorf/15:01) und Hamburgs Marathon-Meister Jan-Oliver Hämmerling (15:09) war das Tempo doch zu hoch.

«Nach zwei Vierteln der Strecke habe ich gedacht: Wenn jetzt nicht die Maschine ausfällt, dann schaffen wir das», sagte Kapitän Weber, der von einer «super Stimmung» auf der Brücke sprach. Er gab zu, vom Südwind profitiert zu haben. «Wäre er, wie angekündigt, aus Südwesten gekommen, wären wir bestimmt etwas langsamer gewesen.» So aber zog der mittlerweile 52 Jahre alte Dampfer den Läufern davon, http://www.capsandiego.de

Auch gestern, am Sonntagmorgen kamen mehr als 3.500 Laufbegeisterte zum Blankeneser Strand, um den schönsten Hamburger Heldenlauf zu erleben. Gegen elf Uhr fiel am Mühlenberger Segelclub der Startschuss für die sechs, elf und 21 Kilometer langen Läufe. "Die Route des Heldenlaufs gilt als eine der schönsten Strecken, da sie entlang des Elbstrands und durch das Treppenviertel von Blankenese führt", sagte Organisatorin Telse Reimann von der Heldenzentrale, http://www.heldenzentrale.de

Dedicated Cloud Hosting for your business with Joomla ready to go. Launch your online home with CloudAccess.net.