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Mehr als 2 Millionen AlgerierInnen wurden in Gefängnissen und Folter-Zentren während des Befreiungskrieges gefoltert

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Frankreich Gefaengnis Folter DZAnnaba - Mehr als zwei (2) Millionen Fälle von Algerierinnen und Algeriern sind bekannt, die während des Krieg der nationalen Befreiung gegen die koloniale Besatzung in Gefängnissen und Folter-Zentren gefoltert wurden, sagte am Sonntag in Annaba, an der Mittelmeerküste im Nordostern Algerien,  der algerische Minister der Moudjahedin (Freiheitskämpfer), Herr Mohamed Cherif Abbes.

Während seines Besuchs eines der zahlreichen Folterzentren in Oued Aneb, etwa 40 Kilometer westlich der Stadt Annaba, betonte der Minister, die Notwendigkeit des Erinnern und der Erhaltung "des Geistes dieser Seiten unserer Geschichte" hoch zu schätzen und diese verbrecherischen Folterzentren als Mahnmale und Denkmäler zu restaurieren und zu erhalten. 

"Diese Orte stellen konkrete und handfeste Beweise aus der Kolonialzeit", sagte Cherif Abbas und fügte hinzu, dass "dies unsere Pflicht ist, heute mehr denn je, um das Vertrauen der jungen Menschen zu gewinnen und ihnen die Grundlage geben zu können, damit sie die Zukunft Algeriens auf dem Geist und den Idealen der glorreichen algerischen Revolution vom November 1954 und des mutigen und ehrenvollen Kampfes der gefallenen Schouhada (Märtyrer) aufbauen können."

Von mehreren Zeitzeugen, die mit vielen anderen Menschen nach Oued Aneb kamen, um dieser traurigen Erinnerung zu gedenken, bekam der Minister und seine begleitende Delegation viele überwältigende Beweise für Missbrauchsfälle, Folter und Gräueltaten geliefert, die Tausende von Algerierinnen und Algeriern aus dieser Region in diesem Lager ausgesetzt wurden. 

Der Minister besuchte auch eine Fotoausstellung über die einzelnen Etappen des algerischen Befreiungskampfes bevor er eine öffentliche Bibliothek auf den Namen des Schahids (Märtyrer) Abdellaoui Mohamed, eine mittlere Schule auf den Namen des Schahids Amor Abadi und eine Grundschule auf den Namen des Schahids Sedrati Rabah einweihte.

Der Minister wird am Montag, den 18. Februar, anlässlich des algerischen Nationaltages des Schahids, an einer Zeremonie zum Gedenken an die Märtyrer im Rahmen einer Arbeit eines nationalen Seminars zum nationalen Befreiungskrieg teilnehmen. (Quelle www.aps.dz)

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