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RAJ-Aktivisten ehren die Opfer der Revolte und Ereignisse vom 5. Oktober 1988

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4 octobre 88 dr 200 150Die Versammlung verlief friedlich, ein Blumenkranz wurde déposiert, die Aktivisten verließen die Szene friedlich und es gab keine Zwischenfälle.

Nein zum Vergessen und zur Straflosigkeit, Ja zum Erinnern an die Opfer und Ereignisse vom 5. Oktober 1988 und gegen das Vergessen" waren die Parolen der jährlichen Kundgebung der Mitglieder der Rassemblement Actions Jeunesse (RAJ) (=Vereinigung der Jugendaktionen) und andere politische Aktivisten, die sich gestern in Algier versammelten. Die Ehrung der Märtyrer der Demokratie und der Freiheit ist eine der Hauptaktivitäten von RAJ, der seit seiner Vereinsgründung im Jahr 1993 diese Art der Erinnerung jedes Jahr beim Port Said - Park, nicht weit von der Kasbah im Herzen der Hauptstadt Algier, organisiert.

Sechsundzwanzig (26) Jahre nach der dramatischen Armeegewalt, die Hunderte von jungen Menschen mit scharfer Munition getötet und verletzt hat, wollen die Veranstalter mehr als eine symbolische Erinnerung. Sie fordern, die ganze Wahrheit über die "Morde" und die "Folter" der Algerierinnen und Algerier zu erfahren, die im Oktober 1988 für die soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und die Würde des Menschen auf die Straßen gingen.

Es wurde viel Blut vergossen, noch mehr Opfer für ein gerechtes und freies Algerien, Folter, willkürliche Festnahmen und blutige Unterdrückungen von Demonstrationen im Oktober 1988. Diese tragischen Ereignisse haben uns befähigt, unseren politischen Pluralismus und unsere freie und demokratische Meinungsäußerung zu nehmen, heißt es in der RAJ-Erklärung, die öffentlich gelesen wurde.

Die RAJ-Assoziation denkt, dass 26 Jahre nach der Revolte vom 5. Oktober 1988, die Ursachen und die Gründe für den damaligen Aufstand immer noch bestehen. Die Algerier leiden immer noch unter Armut, hohe Lebenskosten, Orientierungslosigkeit, Ungewissheit und Zukunftsunsicherheit. Die grundlegenden Bürgerrechte und Menschenrechte werden täglich verletzt, Freiheiten werden unterdrückt und mehr junge Menschen fliehen aus dem Land, zeichnen das heutige Bild Algeriens.

Die RAJ-Assoziation stellt fest, dass sich die Situation in Algerien verschlimmert hat. Algerien muss eine echte und ernsthafte demokratische Öffnung schaffen, mit der Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger auf der Grundlage der Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit, Freiheit, Demokratie und der Souveränität des Landes und des algerischen Volks.

RAJ ruft alle Aktivisten, Verbände, Gewerkschaften und Politiker auf, sich zu mobilisieren, um die Ideale der Opfer vom 5. Oktober 1988 zu verteidigen, dies ist die beste Hommage an sie. (Quelle elwatan.com)

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