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Wachleute foltern Flüchtlinge in Asylbewerberheim: Algerier geschlagen, gedemütigt und gequält!

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"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

(Artikel §1 des deutschen Grundgesetzes)

Es sind erschreckende Bilder, die an ein Foltergefängnis erinnern. Wachmänner posieren neben einem mit Handschellen gefesselten jungen Mann (20 Jahre), einer stellt ihm den Fuß in den Nacken und grinst in die Kamera. Dieses Foto wurde vor zwei Wochen in einem Siegener Asylbewerberheim gemacht. Ein Wachmann tritt einem am Boden liegenden Algerier auf den Kopf, grinst in die Kamera. Sein Kollege beobachtet die brutale Tat. Das Video (oben) brachte die Ermittlungen ins Rollen. Ein Unbekannter hatte den kurzen Film einem freien Journalisten zugespielt.

Polizeipräsident Frank Richter spricht es aus: „Ich bin schwer betroffen. Menschen die vor Verfolgung und Krieg Schutz bei uns suchen, sind Opfer von Misshandlungen geworden.“

Algerier Asylbewerber Burbach 1

Zu sehen ist, wie ein Flüchtling neben einer Matratze sitzt, die voll mit Erbrochenem ist. Dann fordert ihn eine Stimme auf, er soll sich in sein Erbrochenes legen – ansonsten kriegt er wieder Schläge.

Sofort bildete die Polizei eine Sonderkommission, per Eilbeschluss wurde das Asylheim durchsucht – prompt fanden die Ermittler auf dem Handy eines
Wachmannes das Misshandlungsfoto!

Oberstaatsanwalt Johannes Daheim: „Wegen der Brisanz der Vorwürfe wurden auch sofort die Verdächtigen festgenommen, ihre Wohnungen durchsucht.“

Dabei fanden die Ermittler verbotene Gegenstände wie zum Beispiel Schlagstöcke. Den vier Beschuldigten drohen wegen gefährlicher Körperverletzung bis zu 10 Jahre Haft.

Bei den Ermittlungen stellt sich heraus: die Wachmänner sind alle polizeibekannt! Gegen sie wurde bereits wegen Körperverletzung, Drogen sowie Waffenbesitz und Betrug ermittelt.

Eigentlich hätten sie nie im Flüchtlingsheim arbeiten dürfen, doch die Betreibergesellschaft der Unterkunft kontrollierte nicht richtig. Die Bezirksregierung hat deshalb sofort veranlasst, dass die Sicherheitsfirma rausgeschmissen wird.

Asylheim SiergerlandkaserneDie ehemalige Siegerland-Kaserne in Burbach (NRW) wird als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt

Foto: dpa

Heimleiter Ricardo Sichert (34): „Der Sicherheitsdienst wird jetzt von einer anderen Firma ausgeführt. Wegen der laufenden Ermittlung können wir zu den Vorfällen nichts sagen.“

 

In dem Heim in Burbach sind mehr als 500 Flüchtlinge untergebracht. Die Asylbewerber sind überwiegend Kurden, Syrer und Afrikaner.

 

Die Wachfirma war auch in anderen Asylheimen, z. B. in Essen, angestellt. Von dort wurden ebenfalls Vorwürfe bekannt – angeblich wurden auch in Essen ein Flüchtling schwer misshandelt. Die Bezirksregierung dementiert das allerdings noch.

 Wie viele Opfer es gibt, weiß zur Stunde noch niemand. Da sich aber bei den ersten Vernehmungen sofort drei weitere Flüchtlinge meldeten, die misshandelt wurden, befürchten die Ermittler hunderte Opfer.

Asylheim Siergerlandkaserne 1Das Flüchtlingsheim auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne – mehrere Wachleute sollen sich an den Quälereien der Bewohner beteiligt haben

 

Foto: dpa

 

Der junge Algerier von dem Foto ist froh, dass die Täter gefasst sind. Er gab an, dass er große Angst gehabt habe.

 

 

 

 

 

Hochalarm in der algerischen Botschaft in Berlin und im algerischen Generalkonsulat in Frankfurt

Die algerischen Diplomaten in Algier, Berlin und Frankfurt sind geschockt. Die Botschaft in Berlin und das Generalkonsulat in Frankfurt arbeiten auf Hochtouren, um die genaue Identität des jungen Algeriers zu ermitteln und mehr über die Gründe seines Asylgesuchs zu erfahren. Es kursiert ein Gerücht, dass ein weiterer Algerier in einem Asylbewerberheim in Bremen in ähnlicher Weise misshandelt wurde.

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