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Energiebreich: Deutschland will Nägel mit Köpfen mit Algerien machen

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Vizekanzeler Roesler in AlgierAlgier - Deutschland will ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Energiesektor mit Algerien schließen, ähnlich, wie die Vereinbarungen, die Deutschland mit anderen afrikanischen Ländern geschlossen hat, teilte am Mittwoch (13.02.) in Algier, der deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Philipp Rösler.

"Wir werden mit den algerischen Verantwortlichen den Ausbau unserer Zusammenarbeit besprechen und eine ähnliche Kooperationsvereinbarung im Energiesektor vorschlagen, wie die Abkommen, die wir auf dem afrikanischen Kontinent abgeschlossen haben", sagte Rösler gegenüber der Presse nach seiner Ankunft in Algier im Rahmen eines Arbeitsbesuchs an der Spitze einer Delegation von deutschen Geschäftsleuten.

Ein Memorandum im Bereich der erneuerbaren Energien wurde in Brüssel im Dezember 2011 zwischen der algerischen Gesellschaft Sonelgaz und der deutschen Gesellschaft Desertec Initiative (Dii) unterzeichnet. Das Memorandum beinhaltet die Stärkung des Austausches vom technischem Know-how und die Förderung der gemeinsamen Entwicklungen im Beriech der erneuerbaren Energien in Algerien.

Im Rahmen des Desertec-Projekts sollen große Strommengen aus dem enormen Energiepotenzial der Wüstensonne in Nordafrika, darunter Algerien, erzeugt und nach Europa exportiert werden. "Wir sind kennen genau die ehrgeizigen Ziele, die sich die algerische Regierung in Bezug auf Energie gesetzt hat", sagte Rösler.

Algerien hatte bereits 60 Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien identifiziert und will die große Chance seiner Stromproduktion aus den alternativen Energien, Solar- und Windenergie, bis auf 3.000 MW in 2020 nutzen.

Der deutsche Minister begrüßte die "guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Algerien und Deutschland, die durch konkrete Beiträge in Algerien vertieft und industrielle Arbeitsplätze schaffen werden."

Philipp Rösler wird mit dem algerischen Ministerpräsidenten Abdelmalek Sellal und mit mehreren algerischen Ministern sprechen, u.a. mit den Ministern für Energie und Bergbau und für Finanzen. Der deutsche Minister wurde auf dem internationalen Flughafen Houari Boumedienne in Algier vom algerischen Finanzminister Karim Djoudi empfangen.

Für seinen Teil, betonte der Finanzminister Djoudi die Bedeutung dieses Besuchs, der "die deutsch-algerische Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Finanzen, Energie und Industrie weiter vertieft und entwickelt."

Im Jahr 2012 war Deutschland das fünftgrößte Anbieter Algeriens. Die algerischen Importe aus Deutschland, dem stärksten Industrie- und Wirtschaftsmarkt Europas betrugen $ 2.570.000.000. (Quelle www.aps.dz)

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