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Die Hauptprotagonisten des Sonatrach-Skandals Chakib Khelil und Farid Bedjaoui werden nicht für ihre Verbrechen verurteilt

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chakibe khalilFarid BedjaouiDie beiden Hauptprotagonisten im großen Skandal des algerischen Energiekonzerns Sonatrach, der ehemalige algerische Energieminister Chakib Khelil und Farid Bedjaoui, der Neffe des ehemaligen algerischen Außenministers Mohamed Bedjaoui, müssen nicht vor dem algerischen Gericht erscheinen, um ihr "Verbrechen" zu verantworten.

"Es ist nur eine Show und ein Täuschungsmanöver, um die Präsidentschaftswahlen 2014 vorzubereiten", sagte gestern Mustapha Atoui, der Präsident der algerischen Vereinigung für den Kampf gegen die Korruption (ANLC) auf einer Pressekonferenz in Algier.

Ihm zufolge wird "der Fall Sonatrach das gleiche Schicksal erleiden, wie der des Khalifa-Skandals. In wenigen Tagen werden die algerischen Behörden entscheiden, den Fall zu begraben." In die gleiche Richtung, kritisierte auch der Generalsekretär der ANLC, Abdelmoumene Khelil, ebenfalls auf der Pressekonferenz die zweifelhafte Stille der beiden Beteiligten im Sonatrach-Skandal. "Ich verstehe nicht das Schweigen der beiden Menschen, die direkt in diesem Skandal verwickelt sind." Das ist eine Verachtung des ganzen algerischen Volkes und des Gerechtigkeitsgefühls jeden Menschen in Algerien.

Chakib Khelil glaubt wahrscheinlich nicht, dass der algerische Präsident Bouteflika bis zum Ende der Untersuchung gehen wird. Abdelmoumene Khelil betonte, dass der Kampf gegen die Korruption jedermanns Sache ist. Behörden und politische Parteien müssen umgehend handeln, um die Dinge zu bewegen.

Fakt ist, dass das algerische Innenministerium diese Antikorruptionsvereinigung bis heute noch nicht offiziell anerkannt hat. Diesbezüglich sagte der Präsident der ANLC-Vereinigung Mustapha Atoui, dass "die Weigerung des Innenministeriums der Genehmigung unserem Verein zu erteilen, ist ein Beweis dafür, dass es nicht bereit ist, die Korruption zu bekämpfen." und erklärte weiter, dass seine Mitglieder an alle Türen vergeblich geklopft haben, um die offizielle Eintragung ihrer Antikorruptionsvereinigung zu bekommen. Gegen die Ablehnung des Innenministers, die Vereinigung zuzulassen, reichte die ANLC am vergangenen 29. Januar eine Beschwerde bei der zuständigen Kammer am Verwaltungsgericht Algier ein. (Quelle www.algerienews.info)

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