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Investitionsförderung: Die Frist für die Erteilung einer Eigentumsurkunde von Gründstücken oder Immobilien beträgt max. 15 Tagen

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Eigentum Immobilien DZAlgier - Ab sofort darf die Frist für die Gewährung und Ausstellung einer Eigentumsurkunde von Grundstücken oder Immobilien für Investitionen in Algerien nicht länger als 15 Tage dauern, heißt es in einer abteilungsübergreifende Anweisung der algerischen Regierung, um das Wirtschaftsklima in Algerien zu verbessern, sagte am Mittwoch (24.04.) der Generaldirektor des algerischen Katasteramts, Herr Mohamed Himour.

Diese Entscheidung wurde im Rahmen einer Sitzung eines übergreifenden interministeriellen Regierungsausschusses getroffen, der vom algerischen Regierungschef Abdelmalek Sellal ins Leben gerufen wurde, um das Investitionsklima und die Entwicklungen des Landes in allen Bereichen anzukurbeln und zu beschleunigen. "Die Urkunde des Eigentums von Grundstücken oder Immobilien für Investitionen soll in einem Zeitraum von höchstens 15 Tagen ausgestellt werden", um die Verbesserung des Geschäftsklimas in Algerien zu erreichen und ein besseres Ranking auf der Doing-Business-Liste der Weltbank zu erzielen, sagte Herr Himour in einer Sendung des algerischen staatlichen Radios.

Der algerische Minister für Industrie, KMUs und Investitionsförderung, Herr Cherif Rahmani, gestand am 10. März auf einer Sitzung des interministeriellen Ausschusses, dass das Geschäftsklima in Algerien "weiterhin ungünstig ist, aus Mangel an einem fest definierten Rahmen für die Koordinierung, Überwachung und eine angemessene Bewertung von Investitionsvorhaben". Der Ausschuss besteht weitgehend aus Vertretern der Ministerien für Industrie, Wohnungsbau, Finanzen, Justiz, Arbeit und Beschäftigung und der algerischen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften.

Private Eigentümer sollten mit einbezogen werden

Auch die privaten Eigentümer von Grund und Boden sollten ihren Beitrag zur Verbesserung des Investitionsklimas in Algerien leisten. Laut dem Leiter des algerischen Finanzministeriums sollten die privaten Grundbesitzer ermutigt werden, ihre ungenutzten Grundstücke oder Immobilien auf dem Immobilienmarkt für potentielle Investoren zu bringen.

"Vielleicht sollten wir an möglichen Zwangsmaßnahmen denken, um diese private Eigentümer dahin zu bewegen, auf ihren Grundstücken zu bauen und zu investieren oder ihre Immobilien auf dem Markt anzubieten, um ihren Beitrag zur Entwicklung der algerischen Wirtschaft zu leisten", schlug der Staatsbeamte vor.

Alle Immobilien der ehemaligen Kolonialsiedler werden bald vom Staat zurückgefordert

Auf die Frage nach den Leerständen und Immobilien des Jahres 1962, die von den französischen Kolonialsiedlern und von anderen Ausländern verlassen und allein gelassen haben, versicherte Herr Himour, dass sehr bald diese Vermögenswerte vom algerischen Staat vollständig zurückgefordert und verstaatlicht werden, bis spätestens Ende Juni.

Die, geschätzt auf nicht weniger als 24.300 Gebäude, die von den damaligen Kolonialsiedlern verlassen wurden, sollten in den 1960er Jahren verstaatlich werden. Leider wurde die Umsetzung dieses Verstaatlichungsprozesses durch die damaligen lokalen Institutionen und Behörden nicht durchgeführt, argumentierte er.

Die Durchführung dieses Prozesses und die endgültige Klärung der Eigentumsverhältnisse werden durch Artikel §42 der Finanzen-2010 abgedeckt. Artikel §42 legt fest, dass der algerische Staat das alleinige Eigentümer dieser Hinterlassenschaften der Kolonialzeit ist, erklärte Herr Himour und fügte hinzu, dass diese Angelegenheit bis zum Ende des kommenden Monats Juni geklärt wird. (Quelle www.aps.dz)

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