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Saipem-Sonatrach: Verträge mit Subunternehmen als Instrument der Korruption

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Sonatrach 1

Laut der italienischen Wochenzeitschrift L' Espresso fanden die weiteren Untersuchungen der italienischen Gerichte neue Erkenntnisse und Details bezüglich der Subunternehmerverträge im Korruptionsfall Sonatrach-Saipem heraus.

Die Mailänder Staatsanwaltschaft untersucht derzeit einen Fall von zwei syrischen Unternehmen, die fast 1,5 Mio. Euro Schmiergelder von Saipem für die Vermittlung von Projekten in Algerien bekommen haben.

Ein neuer Meilenstein bei der Erforschung der Schmiergelder, die Saipem für den Erhalt von Projektaufträgen im Wert von 8 Milliarden Euro an Sonatrach bezahlt hat, wurde erreicht. Laut der italienischen Wochenzeitschrift L' Espresso haben die Untersuchungen gezeigt, dass die Korruption eine zweite Ebene erreicht hat, nämlich die Ebene der Subunternehmer, die für die italienische Firma Saipem die Ölfeld-Dienstleistungen durchführen.

Das korrupte System der verschiedenen Protagonisten erlaubt allen Beteiligten auf allen Ebenen von den Provisionen zu profitieren. Basierend auf den Geständnissen von Tullio Bears, einen ehemaligen Mitarbeiter von Saipem in Algerien, untersuchen die Mailänder Staatsanwälte derzeit zwei Firmen und speziell eine davon namens "Ouais", die mehr als 623 Millionen Euro für Auftragsarbeiten in Algerien kassiert hat. Eine Firma, die von 2007 bis 2008, ein kleines Familienunternehmen war, das kaum 20 Millionen Jahresumsatz erreichen konnte. Bis es zu einem neuen Unternehmen namens "Ogec" wurde. Ogec wurde von zwei Syrern mit 51%-Anteilen, dem Algerier Farid Bedjaoui (48%) und einem ehemaligen Saipem-Mitarbeiter (1%) gegründet und besitzt Büros in Beirut, Dubai und Algier. (übertragen ins Deutsche, Quelle elwatan.com)

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