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Energieminister Yousfi: Ein moderner petrochemischer Mega-Komplex wird die alte Anlage in Skikda ersetzen

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Skikda PetrochemieSKIKDA - Ein moderner petrochemischer Mega-Komplex mit einer jährlichen Produktionskapazität von 3 Millionen Tonnen wird gebaut, um den alten Kunststoffkomplex von Skikda zu ersetzen, kündigte am Donnerstag der algerische Minister für Energie und Bergbau Youcef Yousfi.

Der zukünftige Komplex, dessen Bau voraussichtlich Anfang 2015 eingeleitet wird, "wird, mit einer Investitionssumme von 5 bis 10 Milliarden Dollar, eine der größten Anlagen in Algerien sein", sagte der Minister die Presse während seines Inspektionsbesuches in Skikda. Die hochmoderne Anlage wird u.a. die verschiedensten Kunststoffe und Gummi produzieren, sagte der Minister und erklärte weiter, dass die dafür nötigen Verträge für die Realisierung des Projektes bald unterschriftsreif sind.

Nach Angaben des Ministers wurde die jetzige Kunststoff-Anlage in Skikda geschlossen, weil "sie eine Gefahr darstellt" und, weil die Sonatrach-Gruppe - das größte algerische Staatsunternehmen -, beschlossen hat, den Kunststoff-Komplex von Skikda wegen mangelnder Rentabilität zu schließen.

Auf die Frage nach den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter der zu schließenden Kunststoff-Anlage von Skikda und deren Sicherheit, die ihm auf der Sitzung des Rates der Nation im vergangenen November gestellt wurde, versicherte er, dass die Arbeiter dieser Fabrik auf anderen Produktionsstandorten der Sonatrach-Gruppe verteilt werden.

Herr Yousfi gab bekannt, dass "der Umbau und die Re-Produktion der Mega LNG-Anlage von Skikda, nach 10 Jahren Pause - wegen eines großen  Zwischenfalls 2004 -, die Exportkapazitäten von Sonatrach stärken wird" und fügte hinzu, dass die Sonatrach-Gruppe mit dem Bau einer neuen Pier im Hafen von Skikda in Kürze beginnt, um große Schiffe empfangen zu können.

Während seiner Tour in der Provinz Skikda wurde der Minister von den extrem schlechten Zuständen einiger Dörfer in den Kommune Collo im Westen der Provinz überrascht. In diesem Zusammenhang sagte er, dass es "inakzeptabel" sei, dass einige Bereiche in Tamalous und Collo von der mit Stromversorgung isoliert sind.

Um schnelle Abhilfe zu schaffen versprach der Minister, die Provinz vom Notfallprogramm des Haushalts 2014 profitieren zu lassen und die Zahl der Haushalte zu erhöhen, die an Stromnetz angeschlossen werden. (übertragen ins Deutsche, Quelle aps.dz)

 

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