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Verkehrsminister Ghoul droht die Hauptverantwortlichen und Direktoren der staatlichen Fluggesellschaft Air Algérie

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Air AlgerieAmar GhoulDer algerische Verkehrsminister Amar Ghoul sprach gestern (Donnerstag, 17.07.) auf der Plenarsitzung der algerischen Volksversammlung (Parlament) in Algier von der Notwendigkeit für die staatliche Fluggesellschaft Air Algérie, mehr Aufwand zu treiben, um ihre Wirtschaftsleistung zu verbessern, insbesondere durch eine bessere und effiziente Abfertigung ihrer Flugzeuge.

 "Die algerische Regierung hat beschlossen, Preissenkungen und besondere Vorteile für die Mitglieder unserer Gemeinschaften im Ausland einzuführen, damit sie ihr Heimatland in der Zeit vom 22. Juni - 22. September besuchen können. Die Beamte unserer Fluggesellschaft (Air Algérie), die diese Entscheidung nicht befolgt haben, werden mit schweren Strafen bis zur Entlassung rechnen müssen", sagte Verkehrsminister Ghoul an die Adresse aller Verantwortlichen von Air Algérie im Ausland.

Amar Ghoul kündigte Mitte Juni preiswerte Tickets, "bis zum halben Preis", zu Gunsten der algerischen Emigranten an. Die Ankündigung wurde von den Verantwortlichen von Air Algérie begrüßt aber nicht in die Tat umgesetzt. Der Direkotr von Air Algérie Mohamed Salah Boultif hat diesen Regierungsbeschluss der Preissenkung offenbar nicht realisiert.

Der Minister hat offensichtlich große Probleme mit seinem Generaldirektor. Der Verkehrsminister Ghoul wirft dem Chef der Fluggesellschaft große Versäumnisse vor. CEO Boultif soll große Schwierigkeiten und offene und direkte Konflikte mit der algerischen Diaspora haben. Die Beziehungen zwischen dem Generalchef der monopolistischen Fluggesellschaft Air Algérie und seinen Kunden, den Mitgliedern der algerischen Gemeinschaften im Ausland, soll abscheulich sein. Es geht u.a. um die beleidigenden Äußerungen von Air Algérie-Chef Boutif über die algerischen Einwanderer im Ausland, die er angeblich am 21. Juni in Algier gemacht haben soll.

Auf eine aktuelle Frage in der Nationalen Volksversammlung (APN), erklärte Verkehrsminister Ghoul, dass die Fluggesellschaft Air Algérie momentan nur mit einer Kapazität von 66% fliegt. Das Ziel ist eine Erhöhung der Kapazität auf 75%, wobei der internationale Standard zwischen 80% bis 90% liegt.

Die Rate und die Anzahl der Fluggäste soll "deutlich verbessert" werden, um eine bessere Kapazität und Rentabilität zu erzielen. In den letzten Jahren war dies "nicht ausreichend". Der Minister schlug vor, die Anzahl der Passagiere der ersten Klasse und der Business-Klasse zu erhöhen, um diese Ziele zu erreichen.

Der Minister hat auch empfohlen, Werbeangebote zu unterbreiten und billigere Tickets einige Stunden vor Abflug anzubieten. (übertragen ins Deutsche, Quellen elwatan.com, dknews-dz.com)

Mit größtem Respekt für die Person des Ministers und für das algerische Amt des Ministers ist es in der Tat traurig und es tut mir in der Tat sehr viel weh und leid, hier feststellen und schreiben zu müssen, wie naiv und unprofessionell unser Verkehrsminister Amar Ghoul, der Verkehrsminister des größten und inzwischen wichtigsten Landes Afrikas, Algerien, seine Hausaufgaben lösen zu wollen und/oder zu können, glaubt.

Statt ein fundiertes Gesamtkonzept mit einer international-orientierten Vision und einem entsprechenden innovativen Entwicklungs- und Marketingkonzept für seine Fluggesellschaft von seinem Generaldirektor Mohamed Salah Boultif zu verlangen und dafür zu sorgen, dass es zeitnah umgesetzt wird, beschäftigt sich der algerische Verkehrsminister Amar Ghoul mit den trivialsten Detailfragen! Diese Art oder besser geschrieben "Unart" der Problemlösung kann frau/man bestenfalls mit Bricolage bezeichen.

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