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Algerische Diaspora: Präsentation von 25 Investitionsprojekten für den algerischen Markt

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Forum Euro Maghreb DiamedFünfundzwanzig (25) Investitionsprojekte in verschiedenen Sektoren von algerischen Unternehmern aus dem Ausland werden in Algerien landesweit realisiert, gaben am Montag (30.09.) mehrere Teilnehmer des Business-Forums Euro-Maghreb Diamed in Algier bekannt. Die Vorhaben aus den Bereichen Gesundheit, Bildung, Lebensmittel, Landwirtschaft und der IT werden in Algier, Tizi Ouzou, Khenchela, Umm El-Bouaghi, Bejaia, Constantine, Oran, Mostaganem, Tlemcen und Sidi Bel Abbes umgesetzt.

Diese Projekte wurden von der algerischen Consulting-Firma Médafco initiiert, die algerische Unternehmer im Ausland mit Projektideen, Know-how und Coaching berät. Mit 2.000.000 € aus der Kasse der Europäischen Union wurden die Mitglieder der algerischen Diaspora von MédafCO Consulting animiert und unterstützt, in ihrem Herkunftsland Algerien zu investieren.

"Dies ist das erste Mal, dass eine solche Aktion in Algerien durchgeführt wird, um den Mitgliedern der algerischen Diaspora zu helfen, konkrete Investitionsvorhaben zu schaffen", sagte Mohamed Kamel Osman, der CEO von Médafco und Organisator des Forums.

Auf die Frage nach den Auswahlkriterien der Projekte, erklärte Herr Osman, dass die Relevanz und die Machbarkeit der Projekte und vor allem die Aspekte der Bedürfnisse der wirtschaftlichen Entwicklung Algeriens die größte Rolle spielen.

Herr Christian Apothéloz, Präsident der Agentur für die internationale Zusammenarbeit und die lokale Entwicklung im Mittelmeerraum (ACIM), die als Partner im Projekt Diamed beteiligt ist, hob in diesem Zusammenhang den Wissenstransfer und das Know-how der jungen Algerier, die solide Erfahrungen in europäischen Ländern gewonnen haben vor.

  "Ich habe ein Projekt, um eine große Produktionsanlage für Getreide in Khenchela zu installieren. Allerdings wird die Fertigstellung des Projektes durch mehrere Konflikte mit Grundstückbesitzern und die Schwierigkeiten mit den algerischen Behörden über die finanziellen Zuschüsse verzögert", klagte Khaled Sid Loudri. Für den Jungunternehmer mit Sitz in Frankreich, der mindestens 40 Arbeitsplätze zu Beginn seiner unternehmerischen Tätigkeit schaffen wird, sieht in der Förderung der lokalen Produktion den einzigen und besten Weg, um die teure Rechnung der algerischen Einfuhren von Getreide zu reduzieren.

Der Algerier Adel Mohamed Barkat, der in Toulouse (Frankreich) einen Unternehmen für den Aufbau und die Installation von Glasfasernetzen besitzt, hofft mit seinem Projekt die neuen Glasfasernetzte in Algerien zu strukturieren und zu bauen und mindestens 1.000 Arbeitsplätze in jeder algerischen Provinz generieren. Mohamed Barakat rechtfertigt die Wahl des Standorts mit dem großen Bedarf des algerischen Markts in diesem Bereich, der ein Technik-Schulungszentrum für junge Algerierinnen und Algerier schaffen will, um seine eigne algerische Arbeitskräfte auszubilden und zu trainieren.

Für seinen Teil, will Herr Abdallah Ait Bachir, ein Apotheker und Forscher mit Sitz in Frankreich, ein pharmazeutisches Forschungslabor in Tizi Ouzou aufzubauen und beitragen, den lokalen algerischen Pharmamarkt zu entwickeln. (Quelle aps.dz)

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