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Kiel: Abu Dhabi Mar baut die zwei Meko-Fregatten für Algerien

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Kiel DZ Marine Foto 1Abu Dhabi MAR (ADM), eine Holding-Gesellschaft mit Sitz in Abu Dhabi, ist eine international tätige, schnell wachsende Schiffbaugruppe. Sie zählt zu den führenden Schiffbauern am Persischen Golf. 

Foto: Rolf Dunkel

Die Werft Abu Dhabi Mar in Kiel öffnete ihre Tore und gab den Blick auf einen hochmodernen Neubau frei: Eins von zwei Schiffen des Typs „Meko A200“ für die algerische Marine ist in Dock 7 aufgeschwommen.

Vor kurzem öffnete das Dock 7 der Kieler Werft Abu Dhabi Mar das Tor und gab Neugierigen einen ersten Blick auf den Neubau der Fregatte des Typs „Meko A200“ frei. Zwei Fregatten dieses Typs sollen in Kiel für die algerische Marine gebaut werden. Die zwei hochmodernen Lenkwaffenfregatten sollen künftig den Kern der algerischen Marine darstellen.

Die Schiffe sollen über eine Länge von 121 Meter verfügen, bis zu 3700 Tonnen verdrängen und eine Reichweite von bis zu 7200 nautische Seemeilen erreichen können. Die Manschaft umfasst bis zu 120 Besatzungsangehörige. Die Hauptbewaffnung besteht aus zwei wählbaren unterschiedlichen Kanonen (127 oder 76 Millimeter), Leichtgeschützen sowie zwei verschiedene Raketensystemen, die für die Bekämpfung von See- sowie Luftzielen eingesetzt werden. 

Torpedos und Seeminen soll die Fregatte ebenfalls mitführen können.

Im April 2010 kaufte Abu Dhabi MAR die deutsche Traditionswerft Blohm + Voss von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS); der Verkaufsvertrag beinhaltet den Erwerb von Blohm + Voss Shipyards sowie der Fertigungseinrichtungen für den zivilen Schiffbau der ehemaligen HDW Gaarden inklusive der Mitarbeiter in Kiel. Zudem übernimmt Abu Dhabi MAR jeweils 80 Prozent an den Hamburger Gesellschaften Blohm + Voss Repair und Blohm + Voss Industries. Die beiden Unternehmen einigten sich außerdem auf eine Partnerschaft, die die Gründung eines 50:50 Joint Ventures für den Bereich Design und Projekt-Management im Überwasser Marineschiffbau beinhaltet.[2] Im September 2010 einigten sich TKMS und Abu Dhabi MAR außerdem über den Verkauf von 75,1 Prozent der griechischen Tochter Hellenic Shipyards.

In einer Pressemitteilung vom 1. Juli 2011 gab ThyssenKrupp bekannt, dass der Verkauf von Blohm + Voss doch nicht zustande kommt. Einzig der zivile Teil von HDW wird an Abu Dhabi MAR veräußert.
Nach Angaben aus informierten Kreisen soll der Abu Dhabi Fonds Mubadala bei Abu Dhabi MAR einsteigen. Die Werftengruppe kommt damit unter die Kontrolle eines der größten Staatsfonds der Welt. Es kommt dadurch zu einer wirtschaftlichen Verflechtung der bislang verbrüderten Staatsfonds.

(Quellen shz.de, wikipedia.org)

Kiel DZ Marine Foto 1

 

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