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Teil II: Die vergessene algerische Diaspora im deutschsprachigen Raum

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Hamid Berrahma photoAutor: Abdelhamid Berrahma: AH-Redaktion für Kultur, Sport und Wirtschaft

Ehem. USM Algier-Spieler (1. Liga) und Trainer der algerischen Fußballmannschaft in Berlin 

Dipl.-Ing. Berrahma ist Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Algerischen Kulturvereins e.V. in Berlin

 

InnoTrans Berrahma 8Eine gut funktionierende AHK in Algier in Zusammenarbeit mit Algerien-Heute (AH), das sich bald dem Deutsch-Algerischen Markt (http://algerien-markt.com/) widmet und sein Netzwerk in Zusammenarbeit mit "Dar El Djazair"dem neuen deutsch-algerischen Haus der Begegnung, des Kennenlernens, der Vielfalt und der Toleranz (http://www.dar-el-djazair.com/) erheblich vergrößern wird, wäre von Vorteil für alle Parteien, sowohl für deutsche und algerische Unternehmen als auch für die Fachleute und Experten beider Länder.

Es betrifft auch das Goethe-Institut in Algier als auch die Friedrich-Ebert-Stiftung, das viel für Hans-Jürgen Wischnewski (ein AH-Artikel wird ihm bald gewidmet), den größten Freund Algeriens, getan hat, das auch die Algerier nicht vergisst und uns regelmäßig an Veranstaltungen in Berlin eingeladen hat, bzw. einlädt, wie am 24.09.2014 im Hotel Maritim (Tiergarten, Berlin), bezüglich der Wichtigkeit der Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund, somit auch algerischen Arbeitnehmer in Deutschland.

Warum all diese Institutionen, die in Algerien ziemlich aktiv sind, und für die Kultur und die Wirtschaft im Rahmen der deutsch-algerischen Beziehungen bis jetzt viel getan haben, keine offizielle Zulassung haben, ist mir schleierhaft, was einer Erklärung bedarf, denn unsere algerische Vereine in Deutschland sind offiziell als e.Vs zugelassen.

Während meiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer einer deutschen Tochtergesellschaft in Algier im Bereich Gleistechnik, hatte ich mit ihm öfter zu tun gehabt. Ich hatte davon einen guten Eindruck behalten. Bei Messen war die AHK stets engagiert.

Meine deutsche Firma hat öfter bei der InnoTrans ausgestellt, sowie in Algier anlässlich der öffentlichen Bauten-Messe 2007 (Salon International des Travaux Publics 2007).

InnoTrans Berrahma 8

Salon des Travaux Publics 2007 Alger – A. Amara, Directeur Technique – A. Berrahma, Directeur Général, Messe für Öffentliche Bauten, Algier 2007

InnoTrans Berrahma 9

Filiale allemande à Alger, Bureau d´Études dans le domaine ferroviaire (DG, Berrahma), Journal l´Expression du 29.11.2007

InnoTrans Berrahma 10InnoTrans Berrahma 11

Foto links: Gründung der Deutsch-Algerischen Gemischten Wirtschaftskommission am 08. März 2011, Foto rechts: „Bundesabgeordneter“ Ammar Moussi (MSP), Berrahma (Vorsitz. Deutsch-Aalgerischer Kulturverein e.V.), Mohamed Dif (FLN), Hocine Meghar, Ehem. Alg. Botschafter, 4 Tage der arabischen Welt in Berlin, Deutsches Parlament

Anlässlich des Besuchs des Präsidenten Bouteflika mit den Ministern Mourad Medelci (Außenministerium), Mohamed Benmeradi (Industrie und Investitionsförderung) und Youcef Yousfi (Energie und Bergbau) am 7. Dezember 2010 in Berlin, hatte ich einige Algerier beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie getroffen. Aus Berlin war ich leider der einzige. Zwischen 2010 und 2014 hat sich nun kaum etwas geändert. Und das finde ich verdammt schade, denn die Jahre vergehen und kaum etwas wird von unseren Politikern unternommen. Besonders die jungen algerischen Ingenieure, und nicht wir aus der älteren Generation, die genug Erfahrung besitzen, müssten angesprochen werden, damit sie merken, dass Interesse vorhanden ist. Hier sollten der algerische Wirtschaftsattaché und auch der Botschafter tätig werden. Seit über 40 Jahren lebe ich in Berlin und während all diese Zeit, habe ich nur einen einzigen Botschafter erlebt, der sich für die algerischen Akademiker interessierte, und zwar S.E. Mr. Mourad Bencheikh, der das Forum der algerischen Führungskräfte (le Forum des Cadres Algériens) in Deutschland gründen wollte. Warum wird diese Idee nicht reaktiviert?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit der DIHK Berlin, AHK Algerien und Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, hatte mich 2011 beim Treffen einer algerischen Delegation als Geschäftsführer eines deutschen Unternehmens dazu eingeladen.

Am 8. März 2011 wurde somit die Deutsch-Algerische Gemischte Wirtschaftskommission gegründet.

Dr. Bernd Pfaffenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hatte in Berlin gemeinsam mit dem algerischen Minister für Industrie, KMU und Investitionsförderung, Mohamed Benmeradi, sie eingerichtet. Im Anschluss an die Unterzeichnung der Vereinbarung fand am 8. Und 9. März die erste Sitzung der Gemischten Kommission statt, an der ich teilgenommen hatte.

Ich schaue mir die Liste der eingeladenen Gäste an, die das deutsche Ministerium den Teilnehmern gab, und ich merke, dass unter algerische Delegation, bestehend aus 11 Leuten (inkl. Ministern), keine einzige algerische Führungskraft (!??)dabei war. Unter den 55 deutschen Teilnehmern aus großen Unternehmen gab es nur fünf Algerier, drei aus Algerien und zwei aus Deutschland, darunter meine Wenigkeit. Das ist verdammt wenig, wenn man bedenkt, dass die Deutsch-Algerische Gemischte Wirtschaftskommission an diesem Tag gegründet werden sollte. Eine algerische Delegation hätte unbedingt algerische Führungskräfte aus der Wirtschaft mitbringen sollen, sogar müssen. Warum dies nicht geschah ist mir ein Rätsel! Ich finde, es wäre für Algerien repräsentativer gewesen, wenn die 5 algerischen Teilnehmer in der Liste des algerischen Delegation hätten geführt werden können und nicht in der deutschen.

AH hat über den Hamburger Wirtschaftstag Algerien berichtet. Hier kam keine richtige Information seitens algerischer Botschaft, bzw. EMA. Logischerweise hätten sogar deutsche Unternehmen nach Algier reisen müssen, wenn sie Interesse haben, sich dort zu engagieren, bzw. zu investieren. Nicht umgekehrt!

Ich hätte mir gewünscht, dass die algerische Diaspora reagiert. Wenn Keiner etwas sagt, bleibt alles beim Alten. Die Generation der algerischen Akademiker, wie ich, die in den 70er-Jahren in Deutschland studiert hat, geht sehr bald auf Rente. Die junge Generation wird auf sich allein gestellt sein, muss daher aufwachen und ihre Rechte fordern.

Diese jungen Algerier aus der zweiten und dritten Generation, in Deutschland geboren, könnten für die algerische Wirtschaft was tun (s. Vision und Satzung von "Dar El Djazair", http://dar-el-djazair.com/). Unsere Kinder könnten dabei helfen, die vorhandenen Probleme zwischen beide Länder zu lösen, denn es gibt reichlich davon im Wirtschaftsbereich. Dadurch haben einige deutschen Unternehmen finanzielle Verluste erlitten.

Was unsere algerischen Politiker nicht wissen, wäre die Tatsache, dass einen Tag bevor die algerische Delegation 2010 nach Berlin kam, ein Treffen mit den deutschen Geschäftsleuten und dem BDI stattgefunden hatte; bei dieser Angelegenheit wurde über sachliche Probleme stundenlang diskutiert. Ich hatte auch über meins berichtet, das auch das Problem vieler ausländischer Firmen war. Ich hatte sogar mit dem Außenminister Mr. Medelci, darüber diskutiert (Bilder wurden einen Tag später im algerischen Fernsehen in den 20 Uhr-Nachrichten gezeigt) und später dem Botschafter Madjid Bouguerra getroffen und ihm eine Akte mit Fakten übergeben.

Über Erfolg, bzw. Misserfolg schweige ich lieber. An diesem 7. Dezember 2010 wurde auch eine dicke „Problemakte“ dem Außenminister übergeben. Es muss gesagt werden, die Deutschen arbeiten sachlich und greifen die Probleme konkret an und lassen ihre deutschen Firmen in Algerien nicht im Stich. Nur so können Missverständnisse aus der Welt geräumt werden. Schweigen nutzt keinem. Ich hatte in Algier die Gelegenheit gehabt, an verschiedenen Veranstaltungen via AHK, Deutscher Botschaft in Algier usw. teilzunehmen. Die Deutschen sind nicht so naiv wie gewissen Algerier glauben, denn sie wissen über die Probleme manchmal besser als wir, und auch was in den Kulissen der algerischen Politiker stattfindet.

Trotz aller Probleme hat mich ein Mann imponiert während der Podiumsdiskussion mit den Ministern, und zwar ein gewisser Dr.-Ing. Dr. h.c. Heiner Hamm, Generaldirektor der Knauf-Gruppe und Geschäftsführer zahlreicher Knauf Beteiligungsunternehmen, der mit seinen 78 Jahren mit Hilfe seiner Krücke aufgestanden ist, den drei Ministern sein Problem erläutert hatte und danach sagte: „ trotz der Probleme, die ich in Algerien habe, werde ich weiter in diesem Land investieren, weil ich an dem Erfolg glaube.“ Knauf hat Millionen Euro in Algerien investiert, um an der Gipsproduktion teilzunehmen. Es ist nun das führende Unternehmen in diesem Bereich dort. Nach der Podiumsdiskussion wollte ich ihm die Hand geben und seinem algerischen Generaldirektor, Brahim Abdelatif, der die deutsche Niederlassung in Oran führt, und mit dem ich Kontakt war, Guten Tag sagen. Da kamen auf einmal die drei Minister auf ihn zu und haben ihm, aufgrund seiner Aussage, die Hand geschüttelt.

Das sind die seltenen Momente und Gesten, die mir immer wieder Hoffnung geben.

In 2013 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Knauf weltweit mit rund 24.500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 6 Mrd. Euro.

InnoTrans Heiner Hamm 12Dr.-Ing. Dr. h.c. Heiner Hamm (Knauf)

http://www.knauf.de/

Investitionen in Algerien

Algerien, mit 2,4 Millionen km2 das größte Land Afrikas, hat für den Ausbau der Infrastruktur massiv investiert und wird es noch massiver tun.

Im Fünfjahresplan 2010-2014 hat Algerien rund 24,4 Mrd. Euro für den Ausbau des Schienenverkehrs investiert, wobei der Auftrag an Siemens zur Erneuerung der Signaltechnik an einer der wichtigsten Eisenbahnstrecken des Landes Bestandteil dieses Modernisierungsplans ist.

Unternehmen aus China, mit denen meine Firma als Ingenieurbüro jahrelang gearbeitet hat, sind in Algerien als auch bei der InnoTrans 2014 sehr präsent und haben auch lukrative Aufträge erhalten.

Fünfjahresplan 2015 – 2019

Der Präsident Bouteflika, der anlässlich seines Besuchs 2001 in Berlin an die Algerier für die Entwicklung der Wirtschaft und Kultur Algeriens appellierte, hat die algerische Regierung beauftragt, den Fünfjahresplan 2015 – 2019 fertig zu stellen. Der kommende Fünfjahresplan sieht Ausgaben in Höhe von USD 262 Mrd. (ca. EUR 200 Mrd.) vor.

Algerien-Heute (AH) hat darüber berichtet und hat die Summe von 280 Milliarden US Dollar angegeben, die der Generaldirektor der algerischen Nationalagentur für Entwicklungs- und Investitionsförderung (ANDI), Herr Abdelkrim Mansouri, auf der EMA-Veranstaltung „Hamburger Wirtschaftstag Algerien“ am 15.09.2014 ihr übergab, was im Grunde nur einen kleinen Unterschied ausmacht.

Die algerische Diaspora in Deutschland

Bei Wirtschaftsveranstaltungen werden leider kaum algerischen Fachleute, die in Deutschland leben, eingeladen, was nochmal sehr Schade ist, denn sie hätten vielleicht einen kleinen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung Algeriens beisteuern können, denn wer kann besser helfen als die Algerier, die hier arbeiten oder gearbeitet haben. Vielleicht hätte der eine oder andere Zeit gehabt, daran teilzunehmen.

Es gibt in Deutschland Algerische Akademiker, die ihre deutsche Firma ermuntert haben, sich dem algerischen Markt zu widmen. Statt eines Verbindungsbüros (bureau de liaison), ist es besser einen SARL oder EURL zu gründen. Meine Firma hatte mir ihr ok gegeben, ich habe es dann getan und eine deutsche Niederlassung mit algerischem Recht in Algier gegründet, bei der ich im ersten Jahr 13 Angestellten hatte, davon 7 algerischen Ingenieure, die mich im Erstaunen versetzt haben, denn sie waren bei der Planung von Eisenbahn- und Straßen strecken verdammt gut. Sie waren so gut, dass ich meinen deutschen Kollegen in Berlin von dieser Tatsache informierte. Natürlich haben die Deutschen das Know-how, aber unsere Leute sind nicht weniger gut, und dabei verdient ein Ingenieur dort nur ca. 600 Euro im Monat, was für deutschen Investitionen in Algerien ziemlich lukrativ wäre.

Die Wirtschaftsexperten wissen, dass in Europa irgendwann eine Finanzkrise stattfinden werde. Das größte Wachstum bittet nun Afrika, insbesondere Algerien, das größte und reichste Land. Darüber nachdenken!

Es gibt bestimmt Algerier, die dasselbe getan haben wie ich, aber sie müssten sich nur melden, damit wir darüber berichten können. Unsere algerischen Freunde tun das aber nicht und ich bedauere es sehr, zumal ich feststellen muss, dass immer die gleichen aktiv sind. Warum? Es wäre mühsam, dies hier zu debattieren, denn das Thema ist langatmig.

Dies heißt aber, wenn ein algerischer Ingenieur aus Deutschland weiß, wo der Bedarf Algeriens liegt, könnte er mithelfen an der Entwicklung des Landes teilzunehmen, in dem ein neues Unternehmen dort gegründet werde und in dem er Arbeitsplatz für die algerischen Ingenieure schafft. Davon können beide Länder profitieren.

Aber um dies zu realisieren, müssen unsere algerischen Repräsentanten sie einbinden, wie der Präsident der Republik Abdelaziz Bouteflika und der Außenminister Ramtane Lamamra, nochmal am 02.10.2014, es gefordert haben, damit sie daran teilhaben, denn die Politiker wissen kaum etwas über die Technik. Das Potential der algerischen Diaspora ist enorm. Vor einigen Jahren gab es eine Studie, die besagte, dass Berlin die größte Dichtheit an algerischen Kadern in Europa besitzt (Berlin possède la plus grande densité de cadres algériens en Europe), d. h. der größte Durschnitt in Europa, und das soll was bedeuten!

Herr Christian Apothéloz, Präsident der Agentur für die internationale Zusammenarbeit und die lokale Entwicklung im Mittelmeerraum (ACIM), hob den Wissenstransfer und das Know-how der jungen Algerier, die solide Erfahrungen in europäischen Ländern gewonnen haben vor.

Les cadres algériens en Allemagne

Dans cette conjoncture tant d´interrogations restent posées quant à la diffusion de notre économie à l´étranger et la nécessité d´initier des consultations avec la communauté algérienne établie à l´étranger en vue de déboucher sur une stratégie qui fixerait les droits et devoirs croisés, eu delà de la gestion et de la protection consulaire, comme l´indique un communiqué du ministère des Affaires Étrangères.

M. Lamamra a ainsi évoqué la nécessité d´initier des consultations avec la communauté algérienne établie dans tous les pays, en vue de déboucher sur la formulation d´une stratégie ou d´une charte de partenariat entre celle-ci et la mère patrie. Le potentiel qui la caractérise, de part ses compétences et expertises, doit être mis à contribution pour le développement économique de l´Algérie.

Lors de la première visite officielle d´un chef d´état Algérien en Allemagne, avril 2001 à l´hôtel Adlon de Berlin, le Président de la République Abdelaziz Bouteflika est sorti du discours remis en écrit aux invités et a improvisé en demandant aux Algériens de s´engager afin de contribuer au développement économique et culturel de l´Algérie en Allemagne. Je reconnais que j´avais été subjugué par sa façon de parler, alors que je ne me laisse pas facilement impressionner. C´est ainsi qu´avec des amis algériens l´association culturelle algéro-allemande, Deutsch-Algerischer Kulturverein e.V. Berlin, a été créée un peu plus tard.

Maintenant il ne suffit plus de parler, mais de joindre le geste à la parole. Les deux derniers ambassadeurs ont accompli une mission en Allemagne sans grande répercussion, tant pour l´économie que pour la culture algériennes. Le drame dans cette histoire, c´est que personne ne se rappellera d´eux dans quelques années ; je crois d´ailleurs qu´ils sont déjà oubliés. Leur mandat a tout simplement été un gâchis pour l´économie et la culture algérienne en Allemagne. D´ailleurs concernant l´un des deux plus de 100 Algériens à Berlin voulaient signer une pétition contre lui et le mauvais travail qu´il faisait et l´envoyer au Président de la République. Des coups de téléphone émanant de lui ont eu lieu, bien sûr.

D´ailleurs moi-même je l´ai critiqué ouvertement sa philosophie et un article sur moi est apparu dans le journal l´ Expression avec titre « La culture algérienne s´efface en Allemagne - Les Fêtes représentant les symboles de la guerre de Libération nationale, tel le 5 Juillet et le 1er Novembre ne sont pas célébrées à Berlin ».

Comme par miracle juste après elles ont été honorées régulièrement suite à la réaction d´Alger.

Cela ne m´a pas d´ailleurs empêché de lui rendre visite quand il le fallait et que lui me rende visite une fois chez moi.

Je n´aime pas critiquer quelqu´un, mais quand c´est des critiques positives et constructives, pourquoi pas, surtout quand lui-même reconnait les faits.

Un Ambassadeur est un haut fonctionnaire de l´État qu´il faut quand même respecter, le complimenter et l´aider quand il fait bien son travail. Quand ce n´est pas le cas, le contraire peut avoir lieu.

Un ambassadeur plénipotentiaire et extraordinaire, représentant permanent notre pays durant son mandat, doit aussi protéger les ressortissants de son pays, doit pouvoir négocier avec le gouvernement local et défendre les intérêts de son pays et devrait peut-être se présenter à la communauté algérienne quand il entame son mandat, comme la coutume le veut.

En Allemagne, il y´a énormément d´académiciens algériens et à Berlin la plus grande densité de cadres algériens en Europe, d´après une étude. Pourquoi ne sont-ils pas sollicités quand il y´a des visites de délégations d´hommes d´affaires algériens et des instances publiques, comme le 15 septembre à Hambourg organisée par notre ambassade avec le soutien de l´EMA, dont le « patron » est un Marocain (!) soutenu certainement par l´argent de certains rois arabes. J´aime les Marocains et j´ai des amis marocains que je respecte, mais il ne faudrait pas oublier qu´un certain jour de novembre 2013, notre drapeau algérien a été profané au consulat d´Algérie à Casablanca et qu´aucune excuse de la part des autorités marocaines n´a eu lieu.

Je ne savais pas que nos frontières avec le pays ami et frère ont été ré ouvertes, tout comme je ne savais pas que le grand problème du Sahara Occidental a été enfin résolu et que nos amis sahraouis, soutenus depuis des décennies par l´Algérie, ont enfin leur patrie, tant voulue par les Nations Unies.

Est-ce que les principes de la Raison d´état n´ont plus de sens et disparaissent, comme la nuit se fait lorsque le jour s´en va ?

Pourquoi n´avoir pas plutôt sollicité l´AHK, la DIHK ou la DALG ou une autre institution ?

Est-ce que de cette rencontre qui a engendré des dépenses, des résultats positifs ont eu au moins lieu ?

Comme toujours il n´y a pas de transparence. Sur le site de l´ambassade aucun renseignement quant aux résultats. On ne sait pas si cette délégation est venue encourager les hommes d´affaires allemands à venir investir en Algérie ou si elle est seulement venue à Hambourg pour faire des affaires et acheter, comme le témoignent des visites su sein de sociétés allemandes.

Un ingénieur algérien de Berlin qui a fait une invention dans le domaine des moteurs combustibles, reconnue mondialement (thème du prochain article), m´a avoué avoir aimé discuter avec un membre du ministère ou avec le DG de l´ANDI afin de tâter le terrain. Mais si on ne l´ invite pas, comment mettre à profit cette invention en Algérie ?

Le Président de la République qui a rendu ses lettres de noblesse à la diplomatie algérienne et replacé l´Algérie dans le concert des grandes nations, ainsi que le ministre des Affaires Étrangères, suite à l´article du journal El Moudjahid du 02 octobre 2014 veulent exploiter les compétences de sa communauté en la sollicitant.

C´est surtout les jeunes générations qu´on doit encourager. En ce qui nous concerne, il n´y n’a pas de problèmes, on connait bien le chemin.

Que se passe t-il dans la tête de certains de nos dirigeants à Alger qui n´écoutent pas le message de leur Président et ne se soucient point de l´importance de la diaspora algérienne dans le monde, mais se soucient plutôt de remplir leurs poches, alors qu´ils n´ont qu´une vie qui ne suffira point à dépenser tout ce qu´il se sont accaparés ?

Pas de projets communs qui convergent vers un même idéal, que des actes isolés, pas de stratégie de développement, le diviser pour régner faisant rage.

Pourquoi lors de la création de la Commission Économique Mixte Algéro-Allemande le 8 mars 2011, aucun homme d´affaires algérien ne figurait dans la liste de la délégation algérienne, à part trois d´Allemagne inclue mon humble personne ?

Pourquoi lors du colloque économique du 7 décembre 2010, aucun homme d´affaires algérien ne figurait dans la liste de la délégation algérienne, composée de onze personnes, inclus les ministres Mohamed Benmeradi, Youcef Yousfi et Mourad Medelci. Cinq participants algériens, trois d´Algérie et deux d´Allemagne, dont mon humble personne, figuraient sur la liste allemande (pas algérienne !), composée de 55 invités. C´est bien triste ! Tant de questions qui restent posées et qui mériteraient réponses, AH, lu déjà plus de 3 millions de fois par nos internautes, étant lu aussi régulièrement par nos représentants en Allemagne.

Ces choses étranges durent depuis des décennies et toute la tragédie est là.

Je ne fais point de reproches à nos représentants en Allemagne, mais ils pourraient éventuellement faire bouger les choses en sollicitant sans cesse Alger pour financer des projets d´envergure. Par ailleurs nos amis en Allemagne se taisent aussi, pris de lassitude et dominés par une léthargie paralysante qui fait que les choses ne bougent pas. Bonjour tristesse !

Dans le programme de travail stratégique du gouvernement il est souligné « l´importance de la Communauté Nationale à l´Étranger. C´est un devoir de conscience, c´est une question d´intérêt national que de s´en occuper et de s´en préoccuper. Le gouvernement entend entreprendre un travail d´assistance à l´organisation sociale et culturelle de nos compatriotes ».

C´est pour cela que j´ai utilisé la phrase « Joindre le geste à la parole », car pour l´instant rien ne vient depuis de longues années et la nature a horreur du vide !

Je rappellerais seulement que qu´il n´y a dans la capitale allemande aucun centre culturel algérien, comme par le passé, aucun restaurant, aucun café algériens et j´en passe, alors que l´Allemagne est la première puissance économique en Europe et souvent premier exportateur mondial et que l´Algérie possède 200 Milliards USD dans les caisses et que ni culture, ni économie algériennes ne sont relancées dans ce pays. Pourquoi et où est le problème ?

Pourquoi dans toute l´Allemagne aucun centre culturel n´existe, où la communauté algérienne puisse se rencontrer ? Toute la question est là. C´est finalement une honte pour le plus grand pays d´Afrique, alors des petits pays africains ont le leur. Ce serait un thème épatant pour un grand journal algérien qui serait ravi de toutes ces bonnes nouvelles.

De l´avis de tout le monde, on se rappellera toujours d´un certain ambassadeur Mr. Mourad Bencheikh, Allah yadakrou belkheir, originaire de Tlemcen, que j´ai eu l´honneur de connaître et de souvent rencontrer. Énumérer ses engagements vis-à-vis de la communauté algérienne serait trop long à exprimer. Je rappellerais seulement que c´était le seul ambassadeur qui encourageait les cadres algériens à s´engager et à créer le Forum des Cadres Algériens en Allemagne, qui organisait des rencontres socioculturelles au sein de la résidence de l´Ambassade, au nord de Berlin, où un certain Hans-Jürgen Wischnewski a souvent été invité, où la ministre déléguée, chargée de la communauté nationale à l´Étranger, avait pleuré lors d´une chanson interprétée par un certain artiste, notre ami Lamine Belaala, Chef du Groupe musical El Andarab. C´est ces petits moments de bonheur dont on se rappellera toujours.

D´ailleurs il y´a environ deux semaines, j´ai eu l´honneur de parler au téléphone, par le biais de Mr. Belaala, se trouvant à Constantine à cette époque, au Grand Cheikh Tahar Fergani, le maître du Malouf,  grant ami du Président de la République, ainsi qu´à son fils Mourad Fergani. Ils sont prêts à venir se produire à Berlin, mais un engagement de notre ambassade ou du ministère de la Culture est nécessaire. Une rencontre a eu lieu avec la Ministre de la Culture, Mme Nadia Labidi, qui quatre jours plus tard s´est rendue à Constantine. Il faudrait concrètement y penser. Pour relancer l´économie, il faudrait avant tout relancer la culture, car beaucoup d´Allemands croient encore que l´Algérie est toujours sous l´influence islamiste. Par des rencontres culturelles, ils apprendront donc à mieux nous connaître. Même si j´aime beaucoup mon pays et que je veux toujours aider là où je peux, d´autres devraient prendre la relève et s´engager un peu plus. La place aux jeunes !

Le problème, c´est de trouver un dénominateur commun pour rassembler la communauté algérienne et lui permettre de s´engager. Toute la question est là !

InnoTrans Berrahma 13

Journal El Moudjahid 02.10.2014 : Wichtigkeit der algerischen Gemeinschaft im Ausland. Ministre des Affaires Étrangères : Nécessité d´initier des consultations avec la communauté algérienne établie à l´Étranger

InnoTrans Berrahma 14Le Président Bouteflika s´entretient avec la Chancelière allemandeDer Präsident Bouteflika unterhält sich mit der Bundeskanzlerin

[Aps 8/12/10] BERLIN - Le président de la République, Abdelaziz Bouteflika, a eu mercredi à Berlin un entretien avec la chancelière allemande, Angela Merkel. L'entretien s'est déroulé en présence du ministre des Affaires étrangères, Mourad Medelci, du ministre de l'Energie et des Mines, Youcef Yousfi et du ministre de l'Industrie, de la Petite et moyenne entreprises et de la Promotion de l'investissement, M. Mohamed Benmeradi. Lentretien a eu lieu au siège de la chancellerie fédérale allemande où un accueil officiel a été réservé au président Bouteflika. Les deux parties devraient passer en revue l´état des relations bilatérales et les mécanismes à mettre en place pour mieux exploiter les potentialités que recèlent les deux économies. Les questions internationales figurent également au menu de cet entretien. Le chef de l´Etat est arrivé mardi à Berlin pour une visite officielle de deux jours à l´invitation de la chancelière allemande. Il a eu des entretiens avec le président fédéral, Christophe Wulff.
Il s´agit de la deuxième visite du chef de l´Etat en Allemagne, la première ayant eu lieu au début du mois d'avril 2001. La chancelière allemande, Angela Merkel avait, elle, effectué une visite en Algérie en juillet 2008.

Fazit
Algerien ist ein wichtiger und zahlungsfähiger Markt

Mit diesem Satz begann Herr Abdelkrim Mansouri, der Generaldirektor der Nationalen Agentur für Entwicklung und Investitionsförderung in Algerien (ANDI), seine Power Point-Präsentation anlässlich des Hamburger Wirtschaftstags Algerien am 15. September 2014.

Mit mehr als USD 206 Mrd. Bruttoinlandprodukt (2013), ca. USD 200 Mrd. Devisenreserven, USD 70 Mrd. im Exportbereich und mit weniger als USD 5 Mrd. Auslandsschulden stellt Algerien einen wichtigen, attraktiven und zahlungsfähigen Markt für deutsche Unternehmen dar.

Der kommende Fünfjahresplan 2015 - 2019 sieht Ausgaben in Höhe von USD 262 Mrd. (ca. EUR 200 Mrd.) vor.

In diesem Jahr wurde einen sehr lukrativen Auftrag dem Konsortium Daimler, Deutz, MAN Ferrostaal, MTU Friedrichshafen, Rheinmetall und dem Abu Dhabis Staatsfonds Aabar erteilt. Der Gesamtauftragswert liegt bei gut 500 Millionen Euro. Es sollen im kommenden Jahr in der westalgerischen Stadt Tiaret 10.000 Mercedes-Fahrzeuge vom Band laufen, der Kleinbus Sprinter sowie die Geländewagen der G-Klasse und der Allrad-Lkw Unimog. Zwei weitere Werke entstehen in Ain Smara und Oued Hamimine im Osten des Landes nahe Constantine. Hier soll der Transportpanzer Fuchs für das Militär gefertigt werden. Die deutschen Firmen, ich wurde kontaktiert, haben angefangen, Leute zu rekrutieren.

Beim fulminanten Start des Megaprojekts DESERTEC 2009 hatten die Manager der Energie-, Technik- und Finanzbranche wie Siemens, Bosch, E.ON oder Bilfinger noch glänzende Augen.

Etwa 400 Milliarden Euro sollten in Solarkraftwerke unter der Sonne Nordafrikas und dem Vorderen Orient investiert werden, so die Pläne. Der Sahara-Strom sollte über Verbindungen unter das Mittelmeer nach Süd- und Zentraleuropa fließen und dort klimaschädliche Kohlekraftwerke überflüssig machen. Der Rückversicherungsriese Münchener Rück machte sich zum Vorreiter des Energietraums. Längst ist auch dort Ernüchterung eingetreten.

Gestern haben sich endlich die 20 Gesellschafterfirmen getroffen und über die Zukunft dieses Projekts entschieden, und die meisten von Ihnen haben gekündigt, aus dem Unternehmen auszusteigen. Nur RWE, ein saudi-arabisches Unternehmen und ein chinesisches Unternehmen machen weiter. Man kann nie wissen wohin das führt, denn China ist inzwischen eine Wirtschaftsmacht und kann vieles erreichen.

Das größte Land Afrikas ist politisch stabil

Die algerische Regierung beabsichtigt die Regelung der Investitionsbedingungen für ausländische Tochterunternehmen mit einem Kapital von maximal 49% (51% für den algerischen Partner) zu lockern, bzw. verschwinden zu lassen.

Für die Investoren gibt es noch Probleme im Bezug auf geeignete Grundstücke, unflexible Bürokratie und Korruption. Hier hat sich Algerien aber um etlichen Plätzen beim Transparency Agency-Index gebessert, vielleicht durch das Nationales Organ zur Vorbeugung und Unterbindung von Korruption, Gb Nr. 06-01 vom 20 Februar 2006 (La loi n° 06-01 du 20 février 2006 a prévu la mise en place d’un «organe national de prévention et de lutte contre la corruption »). Es kann nur noch besser werden.

Google ist eine bewundernswerte aber auch eine fürchterliche Suchmaschine

Die Teilnahme an internationalen Ausschreibungen unter Einbeziehung lokaler Partner ist ein vielversprechender Weg bei der Markterschließung. Hier kann AH und die AHK helfen. Wünsche wie der Know-how-Transfer oder die Ausbildung von lokalen Fachkräften sollten deutsche Unternehmen ernst nehmen. Eine Anstellung eines algerischen Projektleiters, bzw. Consultant, der in Deutschland studiert hat, arabisch und französisch spricht, der die Mentalität kennt und, wenn möglich, Beziehungen hat, wäre wünschenswert.

Die Algerier sind wunderbare Menschen. Ich sage dies, nicht weil ich Algerier bin, sondern weil dies der Tatsache entspricht. Denn wenn man mit ihnen umgehen kann, kann man vieles erreichen. Darum habe ich das Wort Mentalität erwähnt. Der Personenkult existiert zudem nicht in Algerien, wie in vielen anderen Ländern.

Einige Länder sind von der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise bisher weitgehend unberührt geblieben - und dazu gehört Algerien, das in den letzten Jahren in den Fokus europäischer Unternehmen gerückt ist. Abgesehen von den zitierten Devisenreserven, wachsen die Importe rasant. Nicht zu vergessen ist, dass „Made in Germany“ in Algerien ein sehr hohes Ansehen genießt.

Haupthandelspartner sind Frankreich, Spanien und Italien. Aus Deutschland wird zwar von der dortigen Handelskammer ein wachsendes Interesse verzeichnet. Noch aber verhindere vor allem das Image des Landes ein stärkeres Engagement. Die Handelsbilanz zwischen beide Länder beläuft sich immerhin bis jetzt ausgewogen auf 1,8 Mrd. USD.

Damit die Bilanz besser wird, müssten unsere Politiker wegen des Bürgerkriegs in den 90er-Jahren etwas tun, damit dieses Image verbessert werden kann. Vom „arabischen Frühling“ 2011 blieb aber Algerien weitestgehend unberührt.

Algerien ist dank seiner reichen Öl- und Gasreserven ein potenzielles Wirtschafts-Boom-Land. Motor der algerischen Wirtschaft ist somit unbestritten der Energiesektor. Algerien ist einer der größten Flüssiggas- und Erdgasproduzenten der Welt. Kein Wunder, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer deutsche Wirtschaftsdelegation Juli 2008 Algier besuchte.

Algerien ist mit Sicherheit ein lukrativer Markt!

Wer in der Ferne nicht sieht, hat nicht das Recht zu sagen, dass in der Ferne nichts sei, besonders wenn der Charme des Geldes in seiner Menge liegt. 

 

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