www.algerien-heute.com

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Sonatrach-Korruptionsskandal: Mailands Staatsanwälte fordern Algerien zur Zusammenarbeit auf

E-Mail Drucken PDF

Chekib Khelil 1Die italienische Justiz, die seit Jahren die Verbindungen zwischen dem ehemaligen algerischen Energieminister Chakib Khelil und dem ehemaligen Chef des italienischen ENI-Konzerns Paolo Scaroni untersucht, will Anfang November einen neuen Versuch starten, den ENI-Sonatrach-Korruptionsverdacht nachzuweisen.

Die Mailänder Richter sind überzeugt, dass viele von den Geldern, die damals an den Algerier (Chakib Khelil) gezahlt wurden, später an den ehemaligen Chef des ENI geflossen sind. Der ehemalige Saipem-Chef wird wahrscheinlich am kommenden 3. November befragt werden.

In diesem Zusammenhang stellten die Richter der Anti-Korruptions-Abteilung in Mailand acht Rechtshilfeersuchen an die Justizbehörden der Länder Algerien, Schweiz, Luxemburg, Abu Dhabi, Libanon, Frankreich, Hongkong und Singapur aus. Die italienischen Ermittler sind sich sicher, dass die Firma écran Pearls Partners, die dem Neffen des ehemaligen algerischen Außenministers Mohamed Bedjaoui gehört, in Wirklichkeit die Rolle einer schwarzen Kasse gespielt hat. Die Firma diente als Transitstation für die großzügigen Bestechungsgelder zwischen den Saipem-Chefs (die ENI-Tochter, die die Mehrheit der Anteile hält) und den Staatsbeamten des algerischen Staatskonzerns Sonatrach. Zwischen 2007 und 2010 wurden sieben Verträge im Wert von € 11.000.000.000 unterzeichnet.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Mailänder Justiz schätzt die italienische Staatsanwalt die geflossenen Schmiergelder auf 198 Millionen Euro. (übertragen ins Deutsche, Quelle elwatan.com)

Dedicated Cloud Hosting for your business with Joomla ready to go. Launch your online home with CloudAccess.net.