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Netzwerk von kriminellen Händlern mit gefälschten Schengen-Visen und gefälschten Pässen in Algier aufgeflogen

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Visa_Verfaelschung_DZEin Netzwerk von kriminellen Händlern mit gefälschten Schengen-Visen und gefälschten Pässen ist vor einigen Tagen in Algier aufgeflogen worden. Der Sicherheitsabteilung der Wilaya von Algier-Zentrum ist ein großer Coup gegen ein großes Netzwerk von Kriminellen gelungen, die sich im Bereich des Handels mit gefälschten Schengen-Visen, Pässen und anderen verfälschten Dokumenten spezialisiert haben.

Die Mitglieder des kriminellen Netzwerks, neun (9) an der Zahl, die in verschiedenen Abteilungen des öffentlichen Dienstes arbeiten, boten ihre Produkte, u.a. ein gefälschter Pass mit einem gefälschten Schengen-Visum zum Preis von 25 Million Centimes (ca. € 2.000) an. Der Betrag entspricht in etwa das Achtfache eines durchschnittlichen einfachen Monatseinkommens in Algerien. Das Angebot der Kriminellen war für viele Menschen sehr "attraktiv". Daher war es für die Schwarzhändler nicht schwer, viele private Opfer zu finden, die von einer Überquerung des Mittelmeers geträumt haben.

Nach den Angaben der Sicherheitsabteilung der Wilaya von Algier befinden sich unter den Opfern viele private Personen und ein privates Unternehmen. Die Angeklagten, die alle aus Algier stammen, arbeiten mit hoch entwickelten Geräten und Techniken im Bereich der Dokumentenverfälschung seit mehreren Monaten, fügte die Quelle hinzu. Nach Angaben der Polizei "soll es viele Opfer gegeben haben."

Die Grundlage für die Polizeiermittlung war eine Beschwerde eines Mitarbeiters eines privaten Unternehmens. Er bestellte bei einem Mitglied des Netzwerks ein gefälschtes Schengen-Visum und einen gefälschten Pass. Als er den Betrag von 25.000.000 Centimes bezahlt hat und den Pass mit dem Visum erhalten hat, erkannte er die Verfälschung. Gleich danach reichte eine Beschwerde am 26. August dieses Jahres bei der Polizei ein.

Laut den Ermittlern soll es einem Mitglied des Netzes, der für den Verkauf und für die Kundenakquisition zuständig war gelungen, viele Kunden anzuwerben.

Am 17. August 2012, einen Tag später nach der Einreichung der Beschwerde konnten die Ermittler einen Angeklagten verhaften. Die Polizei konnte auch nach mehreren Operationen in mehreren Stadtteilen von Algier eine Menge von EDV-Anlagen und Maschinen beschlagnahmen.

Die Angeklagten wurden am 30. August 2012 dem Richter und dem Staatsanwalt am Gericht von Sidi M'hamed vorgeführt. (Quelle letempsdz.com)

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