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Bouteflika wirft die Algerier raus und installiert seine Busenfreunde aus Katar

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Bouteflika Emir von KatarDie kritische algerische Zeitung Le Matin hat Heute (08.11.) über einen Fall der zahlreichen Machenschaften des algerischen Staatspräsidenten Bouteflika veröffentlicht. Demnach hat der Präsident einen Antrag eines Großprojektes eines anerkannten algerischen Industriemanns, namens Issad Rabrab in Zusammenarbeit mit der algerischen Unternehmensgruppe Cevital, zum Bau von zwei, einen Stahl- und einen Aluminium-Komplex in Algerien ohne Grund abgelehnt.

Die algerischen Antragsteller haben vor einiger Zeit ein integriertes und zukunftsorientiertes Projekt zum Bau von einem Stahl-Komplex in der zollfreien Industrie-Zone Bellara in El-Milia bei Jijel im Nordosten Algerien vorgestellt. Damals schätzten die algerischen Antragsteller die Schaffung von rund 5.000 direkten und 50.000 indirekten Arbeitsplätzen. Die Algerier wollten zusätzlich zum Bellara-Stahlkomplex noch ein großes Aluminium-Werk in Partnerschaft mit dem weltweit führenden Unternehmen Rio Tinto, mit einer jährlichen Kapazität von 1,5 Millionen Tonnen bauen. Das gesamte Investitionsvolumen wurde mit 7 Milliarden Dollar geschätzt. Die Aluminium-Fabrik wäre somit der größte Aluminium-Komplex der Welt in Bezug auf die Produktionskapazität. Leider wurde aus dem innovativen integrierten Großprojekt nichts, denn der algerische Staatspräsident Bouteflika lehnte den Antrag des Algeriers Issad Rabrab und seinen Partner Cevital ab und zog lieber seinen katarischen Busenfreund vor.

Zur Erinnerung, im November 2011, hatte der damalige algerische Minister für Industrie, für die KMUs und für Investitionsförderung, Herr Mohamed Benmeradi dem algerischen Parlament in Algier, die Wahl des katarischen Investors zum Bau des Stahl-Komplexes in Bellara und nicht die algerische Unternehmensgruppe Cevital vorgeschlagen. Die banale Begründung lautete: Cevital "hat diesbezüglich kein schlüssiges Projekt vorgelegt". Ein Argument, das falsch und sehr schwer zu verstehen ist, vor allem, wenn man weiss, wie kompetent Issad Rabrab und sein Partner, die algerische Unternehmensgruppe Cevital ist. In der Tat liegen die Gründe woanders.

Bei großen Projekten bevorzugt der algerische Präsident Bouteflika bemerkenswerterweise lieber seine katarischen Business-Busenfreunde. Wie er z.B. beim Fall der Vergabe von Telefon-Lizenzen bereits bewiesen hat. Er hat die GSM-Telefon-Lizenz an seinen Business-Busenfreund Mohamed Al Shorafa aus Katar erteilt. Der Busenfreund von Bouteflika bekam damals den Zuschlag für die GSM-Lizenz für einen Drittel des Marktpreises, für nur 800 Millionen statt 2,4 Milliarden Dollar. Für den algerischen Staatspräsidenten Bouteflika scheinen solche Machenschaften in Ordnung zu sein: Busenfreudschaft, Business-Beziehungen, Vetternwirtschaft und alles miteinander zu verkwickeln auf Staatskosten Algeriens. (Quelle Le Matin)

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