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Riesiges Grundwasservorkommen in der algerischen Sahara

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IOP_ScienceLaut einer britischen Studie zur Grundwasservorkommnissen in Afrika mit dem Titel "Quantitative Karten der Grundwasservorkommen in Afrika", die am 20. April 2012 veröffentlicht wurde, speichert die algerische Sahara die größte Menge von Grundwasser auf dem afrikanischen Kontinent.

Die algerische Sahara ist nicht nur an Kohlenwasserstoffen reisch, sondern sie ist auch voll Wasser. Laut britischen Forschern, wurden in den großen sedimentären Grundwasserleitern in den Ländern Nordafrikas, Algerien, Libyen, Ägypten und Sudan die größten Mengen von Grundwasser gefunden . "Die großen sedimentären Grundwasserleitern in Nordafrika enthalten einen erheblichen Anteil des Grundwassers ", sagten die Forscher der British Geological Survey und des University College London in der Zeitschrift Environmental Research Letters des Institute of Physics.

Algerien hat bereits mit der Nutzung von Grundwasser in der Sahara begonnen. Ein Projekt, um Wasser aus In Salah nach Tamanrasset (750 km) zu tranferieren, wurde 2011 abgeschlossen. Das Projekt kostete mehr als zwei Milliarden Dollar. Die algerische Regierung hat weitere Studien zum Transfer von Grundwasser der nördlichen Sahara nach dem hohen Norden in Auftrag gegeben.

Die Grundwasservorkommen in Afrika sind ungleich verteilt: die größten Grundwasserflüssen und -seen sind in den großen sedimentären Grundwasserleitern in der nordafrikanischen Länder Libyen, Algerien, Ägypten und Sudan gespeichert. Die Karten zeigen weiter, dass das Potenzial für ertragreichere Bohrungen (> 5 ls-1) sehr viel begrenzter ist. Daher sind Strategien zur Steigerung der Bewässerung oder Zuführen von Wasser zu schnell urbanisierenden Städte, die auf der weit verbreiteten Bohren von Bohrlöchern mit hohen Ausbeuten ausgesagt werden voraussichtlich keinen Erfolg. Da das Grundwasser ist die größte und am weitesten verbreitete Speicher von Süßwasser in Afrika, sind die quantitativen Karten soll zu einer realistischen Einschätzung der Sicherheit der Wasserversorgung und Wasser-Stress führen und zu einer eher quantitativen Ansatz zur Kartierung der Grundwasserressourcen fördern auf nationaler und regionaler Ebene.

Quelle: http://iopscience.iop.org/1748-9326/7/2/024009

IOP_Science_Karte_Wasser


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